Süditalien und damit auch Apulien verbindet man eher mit Olivenhainen, Weinbergen und Obstbäumen. Aber tatsächlich ist es auch ein Kürbisland, wie wir jedes Jahr ab Oktober feststellen, wenn sich statt der Wassermelonen plötzlich Kürbisse an den Marktständen türmen.
Ich selbst habe schon erfolgreich Kürbisse auf meinem Komposthaufen gezogen, aber in den letzten Jahren verwöhnt uns der Opa einer Klassenkameradin meines Sohnes Davide mit knackigen Kürbissen von seinem eigenen Feld. Was wir davon nicht sofort verkochen, dekoriert die Wohnung. Alles andere landet auf dem Teller: Mit Kürbiskuchen, Risotto, gebackenem Kürbis mit Rosmarin oder Fleischklößchen in Kürbissauce zieht auch der Herbst in unsere Küche ein. Immer wieder lecker ist auch Pasta mit Kürbiscreme und Salsiccia!

Die orangefarbenen Herbstboten lassen die Wohnung nicht nur gemütlich, sondern auch ein bisschen nach Halloween aussehen. Dabei ist Halloween in Italien eigentlich gar nicht heimisch. Dass diese Tradition aus Amerika herübergeschwappt ist, erkennt man an den Bergen voller Plastikdeko, die man früher nur in amerikanischen Filmen gesehen hat und die es inzwischen in allen Supermärkten zu kaufen gibt. Umso lieber denken wir an den Kürbisschnitzworkshop zurück, den wir vor ein paar Jahren auf einem improvisierten Kürbisfeld in Mola di Bari besucht haben.
Und während draußen Sonne und Regenwolken noch um die Jahreszeit ringen, hat bei uns drinnen der Herbst längst gewonnen.
Macht’s euch schön!

Wow! Wieviel Kraft Apulien hat. Da scheint die Sonne nochmal durch jeden Kürbis.
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Wie isst du Kürbis denn am liebsten?
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