Apulien ist eine schĂŒchterne Schönheit und offenbart nicht alles ihre Reize so direkt wie ihr Meer. Deshalb erfuhren wir von der gut zwischen BĂ€umen versteckten Kirche Santa Maria Pura wĂ€hrend unseres Wochenende auf dem Gargano nur durch einen freundlichen Kellner, der sich ĂŒber meine Begeisterung fĂŒr die Natur der Gegend und meine Ansicht vom romantischen Verfall in Apulien amĂŒsierte.



Dabei war die kleine Kirche nur ca. einen Kilometer von unserer Ferienwohnung in Vico del Gargano entfernt und lag praktisch an der StraĂe. Doch schirmten hohe, sattgrĂŒn belaubte BĂ€ume sie gut von allen Vorbeifahrenden ab. Ihren Beinamen „Pura“ hat die Kirche von dem mittelalterlichen Brauch, in ihr Kinder und Jungfrauen – also die Reinen – zu begraben. Bis ins 17. Jahrhundert hielt sich auch ein Konvent und sein ihm angeschlossenes Krankenhaus hier.
Leider ist die Anlage im Moment wegen COVID geschlossen und kann nicht von innen, sondern nur von auĂen bewundert werden.

Wie schön. Das gefÀllt mir.
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Dass sogar Kirchen – selbst zur Besichtigung – wegen Covid geschlossen sind, dazu fĂ€llt mir nichts mehr ein. Ansonsten stimme ich zu, dass Apulien eine Region ist, die ihre Reize nicht offen zur Schau trĂ€gt, was durchaus einen Teil ihres Charmes ausmacht.
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Ich schĂ€tze, diesen Hinweis sollte man eher so lesen: Weil wegen COVID sowieso niemand (auĂer Corinna) kommt, kann man die Kirche gleich ganz geschlossen lassen. đ
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Oder so! đ
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