Landschaft Apulien, Süditalien im April, blühende Mohnblumen, Kaktusfeigen und Olivenain

Apulien ist en Vogue

Bevor ich am Wochenende über meine kriminelle Leidenschaft berichte, hier noch ein Hinweis, den mir meine ehemaligen Arbeitskollegen zukommen ließen, die sich jeden Tag fleißig durch Unmengen von Massenmedien graben.

“Italien ist schön, Apulien ist schöner“ – titelt nämlich die Aprilausgabe des Mode- und Lifestyle-Magazins Vogue, die gestern erschienen ist, und darin sieht es ganz so aus, als hätte sich die Journalistin Kiki Baron auf ihrer Fahrt durch Italiens Süden in die Gegend zwischen Gargano und Ostuni verliebt. 

Sie berichtet von Traumstränden, der ungewöhnlichen Fischfangmethode vom Trabucco aus. Sie erzählt vom unverschämten Lotto-Glück der Bewohner der Stadt Peschici. Natürlich lässt sie auch die typischen Trulli-Häuschen nicht unerwähnt und Ostuni wird bei ihr zur „mittelalterlichen Märchenstadt“, in deren Nähe sie in einer Masseria den Tag ausklingen lässt.

Ein sympathischer Artikel mit sehr schönen Fotos aus dem apulischen Frühling! Leider ist der Artikel seit ein paar Jahren nicht mehr online, aber 2025 hat sich die Vogue in den Hotels von Apulien umgesehen. Den Artikel findet ihr hier. Über die schönsten AirBnB in Apulien hat Vogue 2025 ebenfalls berichtet. Der Artikel ist hier.

13 Gedanken zu „Apulien ist en Vogue

  1. Avatar von Maria Vico BandieraMaria Vico Bandiera

    Mich begeistert dies nicht- so wird Apulien noch mehr angepriesen und vermarktet, es ist ja gerade der Charme der versteckten charmanten Plätze, die bitte nicht vom Tourismus weiter entdeckt werden sollten…
    Mir reichen schon die Norditaliener, die im Sommer in Scharen die traumhaften Strände zum Alptraum werden lassen…
    Ich weiß, das ist von mir ganz schön gemein, vor allem wenn man selbst auch nur Gast ist. Das sind wohl die schlimmsten 😉

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    1. Avatar von CorinnaCorinna Autor

      Du bist vielleicht apulienverwöhnt. Gönn‘ den Anderen doch auch mal was Schönes. 😉

      Für mich wären noch mehr Touristen aus Deutschland auf jeden Fall gut. Dann verspüren noch mehr Italiener den Wunsch, Deutsch bei mir zu lernen, oder vielleicht klappt es irgendwann sogar mit einem Hoteljob.

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    2. Avatar von frauhildefrauhilde

      Ach, ich glaub, so schnell geht das nicht, dass da eine Touristenschwemme kommt.
      Und den absolut unangenehmen Klischeetouristen, denen ist bestimmt zu wenig Ballermann-Action in den ruhigen Städtchen. *tröst*

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      1. Avatar von frauhildefrauhilde

        Sorry, die Antwort bezog sich auf den Kommentar von Maria Vico Bandiera.

        Dir, liebe Corinna, wünsch ich natürlich, dass zumindest ein paar (aber natürlich nette!) Touristen kommen und dass das mit dem Hoteljob irgendwann klappt!
        (Es sei denn, besagte kriminelle Leidenschaften stehen dir da im Weg … *g*)

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  2. Avatar von GittiGitti

    Ich verstehe, wovon diese Frau schwärmt. Es ging mir genau so. Ich bin auch in Apulien verliebt. Die alten Städte mit wunderschöner Altstadt und die speziellen Besuchermagneten z. B. Alberobello oder die Grotten. Da kenne ich nichts, da muß ich hin, wenn ich dort bin. Auch die herrlichen Strände und schönen kleinen Gaststätten sind ein Muss und sicherlich so einmalig. Die Bewohner tragen diese Bekanntheit mit bewunderswert ruhigem Stolz und sind immer bemüht den Aufenthalt schön und unvergesslich zu machen. Maria hat recht, eigentlich sind schon genug Gäste in jedem Jahr dort und ich bin trotzdem immer dafür. Weil Sonne garantiert ist und somit immer Badewetter für uns, wenn auch die Einheimischen oft die Köpfe schütteln und es zu kalt finden. Sie kennen auch keinen verregneten Sommer wie in Brandenburg.

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  3. Avatar von FriederikeFriederike

    Apulien kenne ich ja nur im Spätwinter und Früh-Frühling und da ist (gottseidank) nicht so viel los, der Sommer würde mir sicher ein anderes Apulien zeigen…
    Ich bin lieber an Orten, wo es nicht touristenvoll und zu laut ist, obwohl man fern von Zuhause ja selber Tourist ist…

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    1. Avatar von CorinnaCorinna Autor

      Ich glaube, bevor es in Apulien wirklich voll wird, müssen noch einige Artikel in der Vogue erscheinen. Und dann kommt es natürlich auch darauf an, die Touristen zu lenken. Dicht aneinander gereite, riesige Bettenburgen, wie sie eigentlich schöne Inseln wie Mallorca verunzieren, will bestimmt keiner hier. Doch den kleinen Agriturismen, liebevoll geführten Pensionen und den Hotels, die in dieser strukturschwachen Region immerhin Arbeitsplätze bieten, wünsche ich schon mehr Touristen.

      Und allen Deutschen würde ich von der Hochsaison, in der die Italienier selbst die Strände stürmen, bereits wegen der Temperatur abraten. Da machst Du es mit dem Frühling schon ganz richtig. Ich finde, von April bis Anfang Juni und von Mitte September bis Mitte Oktober ist man als Mitteleuropäer hier besser aufgehoben. Es sei denn natürlich, man will von früh bis spät im Wasser liegen. Dann empfiehlt sich der Sommer.

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  4. Avatar von Maria Vico BandieraMaria Vico Bandiera

    Wahrscheinlich kann ich Apulien richtig genießen, wenn ich nicht mehr in den Schulferien fahren muss, leider bin ich dann alt und schrumpelig und traue mich sowieso nicht mehr an den Strand … Na ja bitte nicht so ernst nehmen, tauchen geht ja auch! Corinna hat Recht- guter Tourismus würde gute Arbeitsplätze schaffen, wann macht Corinna in Ostuni nochmal ihr Mini- Agritourismo auf? Wir warten! 😉

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